MATERIA SECUNDA
Danica Beyll (Texte) / Christoph Lingg (Bilder)

MATERIA SECUNDA folgt den historischen Spuren mitteleuropäischer Gipsabgusssammlungen und widmet sich damit einem in Europa und Nordamerika weit verbreiteten und doch wenig bekannten Kulturerbe.

Es macht sich auf die Suche nach Orten der Herstellung, Aufbewahrung und Präsentation von Abgüssen und Modellen und zeigt dabei nicht nur öffentliche Schau- und Studiensammlungen an Museen und Universitäten, sondern wirft auch einen Blick hinter die Kulissen in Depots und Werkstätten.

Der Titel bezieht sich auf den aristotelischen Begriff für „geformte Materie“ im Gegensatz zum „universellen Urstoff“ (materia prima) und erkundet das Verhältnis zwischen dem plastischen Original und seiner Kopie in Gips.

Die fotografischen Aufnahmen von Christoph Lingg fangen die magische, mitunter auch ein wenig skurrile Atmosphäre rund um die Figuren aus Gips ein und lassen sie in der Art von Porträts mit dem Betrachter in einen Dialog treten. Die Textabschnitte von Danica Beyll spannen einen historischen Bogen von der Einrichtung der ersten Gipssammlungen an verschiedenen europäischen Fürstenhöfen über mehrere Jahrhunderte ihrer wechselhaften Wertschätzung bis zu aktuellen Entwicklungen und würzen die „große Geschichte“ mit „kleinen Geschichten“ aus dem Anekdotenschatz der Sammlungen.

Das Buch präsentiert sich im handgefertigten Kunsteinband aus Leinen mit eingearbeiteter Vitrine für einen kleinen Gipsabguss.

ISBN: 978-3-9502450-5-9
Format: 25 x 25 cm, 176 Seiten, 105 Bildtafeln, handgefertigter Textileinband mit Gipsabguss.
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